Keiner kennt die Farben Brasiliens besser als Jorge Amado ...
... - das Meer, die Plantagen, der Sertão und das, was unter den Dächern geschieht: okkulte Feste, afrikanische Rituale, der ungestüme Tanz der Menschen.
Mit der ›Werkstatt der Wunder‹ legte Amado sein Meisterwerk vor: Im Mittelpunkt steht der 100. Geburtstag von Pedro Archanjo, dessen ethnologisches Werk dem Dunkel entrissen werden soll. Doch statt als Akademiker entpuppt sich Archanjo als Apostel der Vermischung von Schwarz und Weiß, ein weiser Mestize, der getrieben von sinnlicher Neugier gerade das hervorbringt, was er beschreibt und liebt – den wilden Karneval von Bahía.
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Mit 12 schrieb er erste Kurzgeschichten, mit 15 arbeitete er für eine Zeitung, mit 18 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er schrieb über 35 Bücher, wurde Kommunist, lebte im Exil in Buenos Aires, Prag und später viel in Paris. Heimgekehrt konnte er auf Bücher in 49 Sprachen und 55 Ländern zurückblicken, er wurde Mitglied der Akademie, Samba-Schulen wurden nach ihm benannt.
Am 6. 8. 2001 starb er an einem Herzinfarkt, seine Asche wurde unter seinem Mangobaum verstreut.
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